Schuldnerberatung und die Schufa

By | 11. Juli 2013

Immer mehr Haushalte in Deutschland sind überschuldet. Die Konsequenz ist, dass man einen Eintrag in die Schufa bekommt. Und im Extremfall wachsen die Schulden dem Schuldner buchstäblich über den Kopf. Da hilft nur noch eine Schuldnerberatung.

Sanierung trotz Schufa

Sie haben richtig gelesen. Trotz Schufa ist eine wirtschaftliche Sanierung möglich, und zwar egal, wie hoch Ihr Schuldenstand ist. Dies weiß jede kompetente Schuldnerberatung. Denn eine kompetente Schuldnerberatung setzt sich mit jedem Ihrer Gläubiger und Ihrer Schufa auseinander. Sie schreibt diese an und verlangt eine in Haupt -und Nebenforderungen aufgegliederte Forderungsaufstellung. Wenn sich die Gläubiger gemeldet haben, wird im Idealfall eine Ratenzahlungsvereinbarung mit jedem Gläubiger vereinbart. Im Rahmen dieser Ratenzahlungsvereinbarung darf natürlich kein Gläubiger benachteiligt werden. Es herrscht der Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Schuldnerberatung jedem Gläubiger zahlenmäßig den gleichen Vorschlag unterbreitet. Je höher die jeweilige Forderung ist, desto höher sollte die Rate sein. Wichtig ist nur, dass innerhalb eines gewissen Zeitraumes sämtliche Forderungen beglichen sind. Und so manch eine Schuldnerberatung erreicht sogar im Rahmen einer wirtschaftlichen Sanierung einen Forderungsteilverzicht. Und wenn alle Schulden getilgt sind, werden auch die Eintragungen in der Schufa getilgt.

Sanierung und Insolvenz

Die oben dargestellte Variante ist der Idealfall. Dieser tritt natürlich nicht regelmäßig ein, sei es, dass der Schuldner gar kein Geld hat, um Raten zu zahlen; sei es, dass eine Einigung mit den Gläubigern scheitert.

Aber selbst diese Variante stellt für Sie keinen Grund dar, alle Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung aufgeben zu müssen. Dann bestätigt Ihnen die Schuldnerberatung das Scheitern eines außergerichtlichen Einigungsversuchs. Dieser ist Voraussetzung für einen Verbraucherinsolvenzantrag. Der Vorteil eines Insolvenzantrags ist, es droht keine Zwangsvollstreckung nach Eröffnung des Verfahrens.

Das Verfahren dauert leider mehrere Jahre auf Grund der langen Wohlverhaltensperiode. Die monatlich eingehenden Beträge über die Pfändungsfreibeträge müssen Sie während dieser Phase an einen Treuhänder abführen. Aber die Pfändungsfreibeträge liegen regelmäßig über 1000 Euro, so dass Ihnen im Regelfall noch mehr bleibt als im Rahmen einer zu Stande gekommenen Ratenzahlungsvereinbarung. Und eine Schuldnerberatung, die sich mit allem rund um die Schufa auskennt, die weiß auch, dass in anderen EU-Ländern eine Befreiung von den Schulden nach einer einjährigen Wohlverhaltensperiode eintritt. Mit ein paar legalen juristischen Klimmzügen können Sie davon profitieren und zum Beispiel in England einen Insolvenzantrag stellen.

Fazit: Suchen Sie also ruhig eine kompetente Schuldnerberatung auf, die hilft Ihnen garantiert weiter. Mit der Schufa gibt es dann auch keinen Ärger mehr.