Eine Anschlussfinanzierung kann bares Geld sparen

By | 11. Juli 2013

Das Thema Finanzierung beschäftigt heute fast jeden Deutschen.

Egal ob

  • das neue Auto
  • den neuen PC
  • eine Reise
  • oder das eigene Zuhause

immer mehr Menschen schaffen Fremdkapital an, um sich die Wünsche finanzieren zu können. Wer sich eine Finanzierung mit Anschlussfinanzierung sichern möchte, der sollte sich im Vorfeld mit dem Thema Anschlussfinanzierung genauer beschäftigen, bevor er sich dafür entscheidet.

Anschlussfinanzierung manchmal unumgänglich

Eine Anschlussfinanzierung wird für den Schuldner von Nöten, wenn er vor Ablauf der Zinsbindung seines Darlehens nicht genügend Eigenkapital zur Verfügung hat, um das Darlehen vollständig ablösen zu können. Dann ist eine Anschlussfinanzierung unumgänglich. In der Folge muss sich der Kunde dann entscheiden, bei welchem Institut er weiter finanzieren möchte. Dabei bleiben ihm zwei Möglichkeiten: er kann bei seiner alten Bank bleiben, oder sich für eine andere entscheiden. Allerdings sollte hierbei erwähnt werden, dass sein bisheriges Kreditinstitut nicht dazu verpflichtet ist, ihm eine Anschlussfinanzierung anzubieten.

immobilienfinanzierung

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Wenn man das Thema Anschlussfinanzierung anschneidet, sollte man auch über das Forward-Darlehen sprechen. Um sich schon heute die Zinsen für eine künftige Anschlussfinanzierung sichern zu können, sollte man ein Forward-Darlehen abschließen. Mittels diesem Darlehen kann man  sich aktuelle Konditionen für die Anschlussfinanzierung reservieren. Hier hat der Kunde die Möglichkeit, sich bis zu fünf Jahre im Voraus die aktuellen Zinsen zu sichern. Das Prinzip ist ganz einfach: Schon heute unterschreibt der den Kredit, das Geld wird aber erst Jahre später abgerufen. Bei einem Forward-Darlehen handelt es sich um ein klassisches Annuitätendarlehen. Normalerweiße wird es mit einer Sondervereinbarung abgeschlossen.

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Zinsaufschlag für Wartezeit

In der Regel sichert sich Darlehensnehmer ein Forward-Darlehen für eine Immobilienfinanzierung, wenn er der Meinung ist, sich bereits zum Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrages einen günstigen Zinssatz sichern zu können. Die Institute verlangen für jeden Monat Wartezeit einen Zinsaufschlag, der aktuell bei 0,02 bis 0,04 Prozentpunkte pro Monat liegt.