Achtung beim Einkaufen: Schnäppchenfallen im Supermarkt

By | 16. Juli 2013

Wem ist das nicht auch schon passiert? Das gerade gekaufte, vermeintliche Schnäppchen aus dem Supermarkt entpuppt sich zu Hause als, im günstigsten Fall, normalpreisiger Artikel.

Stolpersteine im Supermarkt

Schnäppchenfallen im Supermarkt sind Stolpersteine im normalen Gehverhalten des einzelnen Kunden. Hier soll der schnelle Fluss im Einkaufsverhalten gestoppt werden, um den Käufer von seinem Einkaufszettel abzulenken und zu einem Mehreinkauf zu verleiten. Die klassische Variante, die vor allen Dingen Mütter und Väter mit Kindern im Supermarkt sehr gut kennen, ist der Kassenbereich mit seinen Süßigkeitsregalen in Kinderhöhe.

Hier ist es sehr anstrengend für Eltern und Kinder Nein zu sagen. Und da im Wartebereich an den Kassen die Abpackeinheiten der Süßigkeiten verändert angeboten werden, gerät der Käufer im Supermarkt in eine der strategisch wichtigsten Schnäppchenfallen.

Den zielorientierten Einkauf erfolgreich stoppen

Bereits beim Eintreten in den Supermarkt stellt sich schon das erste Schnäppchen in den Weg des Kunden, der meist nur schnell ein paar Kleinigkeiten oder auch den Monatseinkauf nach genauer Einkaufsliste tätigen will. Bleibt er oder sie hier nicht ganz zielorientiert, so wird er an dieser Stelle bereits erfolgreich gestoppt, auf seinem Weg durch den Supermarkt gestört und dadurch aus dem Konzept gebracht.

Zurückgehen und Preise vergleichen

supermarkt-schnaeppchenfalle

42522370_Subscription_XXL © Yuri Arcurs – Fotolia.com

Kommt nun ein Kunde ohne einen festen Einkaufsplan, als Einkaufsliste oder gedanklich formuliert, gerät er unweigerlich in die Fänge der Schnäppchenfallen. Das hat zur Folge, dass an der Kasse der Einkaufswagen deutlich mehr beinhaltet als eigentlich beabsichtigt.

Eine beliebte Methode für Schnäppchenfallen ist auch, im geordneten Supermarktsystem plötzlich einen Artikel als vermeintliches Schnäppchen zu finden, an dessen vorgegebenem Einkaufsregal der Kunde längst vorbei gelaufen ist. Noch einmal zurückgehen und den Preis vergleichen wäre eine logische Schlussfolgerung, doch hier nimmt sich der Kunde selten die Zeit. Da setzt die Methodik der Schnäppchenfallen im Supermarkt klar auf die Bequemlichkeit und auch auf die Zeitnot des Käufers.